Hochzeitseinladungen mit Stil

Weil die eigene Hochzeit ein so besonderes Ereignis darstellt, tun sich viele junge Paare mit ihrer Organisation schwer. Jedes Detail soll das richtige sein und Stil besitzen. Leider findet hier oft ein Irrtum statt, der nicht nur die meisten Hochzeitsfeiern austauschbar macht, sondern das Paar auch einem enormen Druck aussetzt, welcher es ihnen schwer macht, sich auf die Hochzeit überhaupt noch freuen zu können. „Stil“ sollte nicht bedeuten, eine glatt gebügelte Traumhochzeit nachzuleben. Im Gegenteil, spielt dieser Begriff mit den Eigenheiten von Menschen. Eigenheiten, die im Leben des Paares bestimmend sind, werden plötzlich ausgespart.  

Wer der Hochzeit seinen eigenen Stempel aufdrücken will, fängt am besten mit den Einladungen an. Sie sollten nicht zu formell sein und den Ton treffen, welcher vom Paar erwartet werden kann. Auch Humor ist erlaubt. Das obligatorische Foto des Brautpaares vor einem lichtdurchlässigen Plissee muss nicht unbedingt in der Hochzeitskleidung absolviert werden. Man kann sich zusätzlich auch verkleiden. Die Braut als holde Maid und der Bräutigam als edler Ritter sind eine beliebte Option, wobei natürlich auch auf individuellere Themen zurückgegriffen werden kann. Diese Fotos dann auf die Einladungen zu drucken, erfordert von manchen Paaren echten Mut.

Trotzdem lohnt es sich. Die Erwartungen an die Hochzeit werden nicht irregeführt, die Gäste wissen jetzt, dass die Hochzeit für das Paar stattfindet. Wenn ihnen wirklich am Bratpaar gelegen ist, können sich darauf freuen. Sowohl Gäste als auch das Brautpaar müssen sich wohl fühlen können, was genau hier anfängt. Natürlich kann auch Understatement gepflegt werden, indem die Bedeutung des Fotos oder des Motivs nicht allen zugänglich ist. Auch die Feier selber muss nicht zum Theater verkommen, Silberne Kandelaber, passend zum Tischtuch des Hochzeitsessens, schließen andere Wege der Gestaltung nicht aus.